Hochrisiko-Klassifizierung richtig prüfen
Die Einstufung als Hochrisiko entscheidet über fast alle Pflichten – Fehler hier sind teuer. Dieser Ratgeber zeigt Schritt für Schritt, wie Sie vorgehen.
Worum geht es bei Hochrisiko-Einstufung?
Die Einstufung als Hochrisiko entscheidet über fast alle Pflichten – Fehler hier sind teuer. Dieser Ratgeber erklärt praxisnah, was die korrekte Einstufung als Hochrisiko-KI im Rahmen des EU AI Act bedeutet und wie Unternehmen vorgehen.
Maßgeblich ist immer die Risikoklasse des konkreten KI-Systems. Die zentrale Frist für Hochrisiko-KI ist der 2. August 2026.
In der Praxis umsetzen
Die Umsetzung gelingt am besten strukturiert:
- Bestandsaufnahme: Welche KI-Systeme sind betroffen?
- Klassifizierung: Risikoklasse je System bestimmen.
- Pflichten ableiten: Was gilt konkret – als Anbieter oder Betreiber?
- Umsetzen und dokumentieren: Maßnahmen ergreifen und prüfsicher festhalten.
Der erste und wichtigste Schritt bleibt die Klassifizierung. Ohne sie lässt sich der Aufwand für Hochrisiko-Einstufung nicht seriös bestimmen.
Häufige Fehler vermeiden
Typische Fehler rund um Hochrisiko-Einstufung: das Thema zu spät angehen, die eigene Rolle (Anbieter/Betreiber) falsch einschätzen, Schatten-KI übersehen und die Dokumentation vernachlässigen. Jeder dieser Fehler kann im Audit teuer werden – bis zu 35 Mio. EUR oder 7% des weltweiten Jahresumsatzes.
Ihr nächster Schritt
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