ISO 42001 als Brücke zum EU AI Act nutzen

Ein KI-Managementsystem nach ISO 42001 erleichtert die Erfüllung vieler EU-AI-Act-Pflichten – ersetzt sie aber nicht. Dieser Ratgeber zeigt Schritt für Schritt, wie Sie vorgehen.

Worum geht es bei ISO 42001?

Ein KI-Managementsystem nach ISO 42001 erleichtert die Erfüllung vieler EU-AI-Act-Pflichten – ersetzt sie aber nicht. Dieser Ratgeber erklärt praxisnah, was die Rolle der ISO 42001 für die EU-AI-Act-Compliance im Rahmen des EU AI Act bedeutet und wie Unternehmen vorgehen.

Maßgeblich ist immer die Risikoklasse des konkreten KI-Systems. Die zentrale Frist für Hochrisiko-KI ist der 2. August 2026.

In der Praxis umsetzen

Die Umsetzung gelingt am besten strukturiert:

  1. Bestandsaufnahme: Welche KI-Systeme sind betroffen?
  2. Klassifizierung: Risikoklasse je System bestimmen.
  3. Pflichten ableiten: Was gilt konkret – als Anbieter oder Betreiber?
  4. Umsetzen und dokumentieren: Maßnahmen ergreifen und prüfsicher festhalten.

Der erste und wichtigste Schritt bleibt die Klassifizierung. Ohne sie lässt sich der Aufwand für ISO 42001 nicht seriös bestimmen.

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Häufige Fehler vermeiden

Typische Fehler rund um ISO 42001: das Thema zu spät angehen, die eigene Rolle (Anbieter/Betreiber) falsch einschätzen, Schatten-KI übersehen und die Dokumentation vernachlässigen. Jeder dieser Fehler kann im Audit teuer werden – bis zu 35 Mio. EUR oder 7% des weltweiten Jahresumsatzes.

Ihr nächster Schritt

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